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Manche Verlage sollten sich in Grund und Boden schämen:

  • 30. April 2015

Kurz gesagt: manche Verlage sollten sich in Grund und Boden schämen

Frei nach dem Motto: „wir bekommen es nicht hin uns im digitalen Markt vernünftig zu vermarkten, also machen wir es den anderen kaputt“ reagieren mal wieder einige Zeitungsverlage und ziehen die hinterletzten Gesetze aus dem Schuhkarton(Welche diese normalerweise selbst gern ignorieren).

Die Tagesschau-app muss heute vor Gericht weil sie zu viele Informationen auch in Schriftform enthält und somit den Produkten der Verlage zu ähnlich ist. Der Unterschied ist nur der dass diese App im Vergleich zu den Verlags-apps wirklich gut ist.

Selbiges gab es bereits vor einiger Zeit als einige Privatsender („Schundsender“) es schafften die 7 Tageregel für die Mediatheken den Öffentlichen auf zu zwingen. Hierdurch haben diese natürlich den Webangeboten in die Hände gespielt und selbst auch nicht mehr Reichweite generiert. Selbiges versuchen die Zeitungsverlage nun.

Meiner Meinung nach endet hier mal wieder Ideen- und Konzeptlosigkeit der Verlage in ihrer Rechtsabteilung. Diese sind scheinbar die einzigen in den besagten Unternehmen die es noch schaffen aus Ihrer Geistigen-Umnachtung auf zu wachen. Heute ist also mal wieder einer dieser Tage wo man sich als Publisher für die Branche schämen muss.

Ich hoffe nun dass der BGH endlich auch zur Vernunft kommt und klar stellt dass man den Fortschritt nicht mit Anwälten aufhalten kann.



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