Nachhaltigkeit

Inhalte dürfen nicht hinter Paywalls verschwinden, wenn diese durch öffentliche Gelder finanziert wurden!

  • 19. Februar 2014

Commons ist ein Stichwort dass wir immer öfter hören doch wie lässt sich dies umsetzen?
Hier werden sehr gute Beispiele gebracht: „Wem gehört die Welt – Wachstum durch teilen“

Doch was hat das mit Milliways zu tun?
Ab Minute 37 wird thematisiert wem eigentlich Forschungsergebnisse die mit öffentlichen Geldern finanziert werden gehören und wer an ihnen verdienen darf.

Wissenschaftler müssen Publizieren um anerkannt zu werden. Meist stellen sie dafür Fachartikel um sonst Verlagen zu Verfügung und verlieren damit alle Verwertungsrechte daran. Der Verlag verkauft dann diese Fachartikel in Form von Zeitschriften wieder teuer an Universitäten und Bildungseinrichtungen. Verdient also mit, durch öffentlichen Geldern finanzierten, Inhalten Geld welches wider von der Öffentlichkeit bezahlt wird. Zudem verschwinden diese Inhalte dann auch hinter Paywalls und sind nur noch demjenigen zugänglich der zahlt.
Kann dies den im Sinne der Gesellschaft sein oder sollten diese Inhalte nicht allen ohne Einschränkungen zugänglich sein?

Bisher wird von Verlagsseite argumentiert dass dieser sich ja die Verbreitung und Aufbereitung bezahlen lässt. Jedoch könnte dies ja auch durch eine stark automatisierte Publishing-Plattform, zu wesentlich niedrigeren Kosten geschehen. Womit wir wieder bei unserem Projekt sind.
Sobald dieses aus der Entwicklung heraus ist können hier auch Wissenschaftler ihre Texte selbst vorbereiten und auf verschiedenen Plattformen hosten ohne ihre Rechte zu verlieren und müssen sich dennoch nicht um den eigentlichen Vorgang des Publizieren kümmern.



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