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Händler gegen die Bild! Axel Springer hat den Krieg eröffnet!

  • 28. Mai 2015

„Wir kennen zurzeit nur einen Terror: Und das ist der Terror gegen unmenschliche Maschinerie. Die Rotationsmaschinerie von Springer in die Luft zu jagen und dabei keine Menschen zu vernichten, scheint mir eine emanzipierende Tat zu sein.“

Rudi Dutschke/1968

Dass die BILD ja bekanntlich, gleich neben dem Börsenverein, unser liebstes Hassobjekt ist, müssen wir euch nicht nochmal erklären, doch liefert der große Axel Springer Verlag ja auch die besten Steilvorlagen.

„BILD dir deine Meinung“ so heißt einer der wohl bekanntesten Werbesprüche des Verlages. Doch dass die Zeitung mit den berühmten vier Buchstaben niemals zur Bildung einer Meinung beigetragen hat, dürfte auch klar sein. Denn bereits Ende der 60iger Jahre des letzten Jahrhunderts galt für die Redaktion schon die Devise, genauso wie auch heute noch: „Lass uns einfach unserer Zielgruppe nach dem Mund schreiben, dann kauft sie weiter unser Blatt…“. So hält nun diese „Zeitung“ (Darf ich überhaupt Zeitung dazu schreiben?) seit ihrer Gründung immer an dem selben Konzept fest und dass könnte niemand treffender in einem Satz zusammenfassen als die Ärzte: „Die meisten Leute haben ihre Bildung aus der Bild und die besteht nun mal, wer wüsste das nicht aus Angst, Hass, Titten und dem Wetterbericht“.

Auch heute bringen die Herausgeber es mal wieder auf den Punkt. Da in den letzten Monaten sich immer mehr Einzelhändler entschlossen haben aus Gewissensgründen nicht mehr die BILD zu verkaufen macht nun Springer ganz seiner Linie folgend gegen diese Mobil. Zwar können die Händler nicht gezwungen werden die Bild zu verkaufen, doch hat es Springer geschafft dass diese Händler nun gar keine Zeitungen und Zeitschriften mehr verkaufen dürfen. Wie dass? Nun wenn der große Springer etwas möchte kuschen die Pressegrossisten nicht und Kündigen den Händlern den Vertrag. Da in Deutschland für die Belieferung mit Presseerzeugnissen eine Gebietshoheit besteht dürfen diese nicht einmal wo anders einkaufen. Somit sind deren Presseverkaufsflächen nun geschlossen.

Eigentlich würde ich solches Verhalten von einem amerikanischen Konzern erwarten aber nicht von einem deutschen Verlag. Auch aus Russland sind solche Praktiken wohlbekannt. Doch warum hat es Springer nötig auf dieses Niveau zu sinken?

Wir jedenfalls würden uns freuen wenn Ihr alle die mutigen Händler in ihrem Anliegen unterstützt und damit auch anderen helft auf ihr Gewissen zu hören.

Fang am besten damit an und gebt Edeka Heymer einen LIKE.

 

 



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